»Das ist das
   einzig Wahre.«

Elo Tammsalu | Sängerin

Rappresentatione di Anima e di Corpo | Emilio de Cavalieri | 2008
Hauptpfarrkirche St. Paul Aachen

Archiv | Specials 2013


AACHENER GITARRENPREIS | Der Wettbewerb

Der Aachener Gitarrenpreis fand vom 13. – 18. November in der Musikhochschule Aachen statt

Er richtete sich auch in diesem Jahr an Studierende der klassischen Gitarre (solo), die an einer deutschen Musikhochschule (zusätzlich Maastricht/NL und Lüttich/B) eingeschrieben sind. Zur Jury gehörten Prof. Roberto Aussel, Köln | Prof. Gerd-Michael Dausend, Wuppertal | Prof. Johannes Monno, Stuttgart | Prof. Herbert Nobis, Aachen | Jörg Falk, Aachen. Die Wettbewerbsleitung hatte Prof. Hans-Werner Huppertz, Aachen inne.

Die diesjährigen Preisträger: Florian Larousse (1. Platz), Chiawei Lin (2. Platz) und Tristan Angenendt (3. Platz).

Aufführungsorte: Konzertsaal der Hochschule in Aachen sowie Krönungssaal des Aachener Rathauses | 13. – 18. November 2013

»Wenn Ventilatoren die Saiten in Schwingungen versetze« AZ Nummer 268 vom 19.11.2013
Autor: Eva Onkels ƒ Presselink


Kammermusik mit dem Klaviertrio Apeiron

1. Preisträger des Kammermusikwettbewerb der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Werken von Beethoven, Schostakowitsch und Arensky

Jelena Eskin (Violine), Cosima Streich (Violoncello) und Zamira Kumarzhanova (Klavier) interpretierten Beethovens Trio op. 1 Nr. 3 c-Moll, Schostakowitschs Klaviertrio c-Moll op. 8 und das Trio d-Moll von Anton Arensky.

Aufführungsort: Konzertsaal der Hochschule in Aachen | 4. Dezember 2013

aix_piano | Eröffnungskonzert mit Nina Tichmann

Klaviermusik mit hohem Gänsehautfaktor (von Pierre Pavot)

Die Konkurrenz war enorm: Nacht der Offenen Kirchen, Fußballländerspiel. Und dennoch war der Konzertsaal der Musikhochschule in Aachen gut gefüllt als die amerikanische Pianistin Nina Tichman mit einem anspruchsvollen Programm die neue Konzertreihe aix_piano eröffnete. Begrüßt wurde das Publikum zunächst von Michael Rische, dem künstlerischen Leiter der Reihe, die sich zum Ziel gesetzt hat mit 3 Klavierabenden pro Saison zwei etablierte Pianisten und einen Nachwuchskünstler aus den Reihen der Musikhochschule zu präsentieren. Auch Nina Tichman richtete das Wort an das Publikum, in dem sie die Zusammenstellung des Programms kurz erläuterte. Warum die Gegenüberstellung von Elliot Carter (1908-2012) und Franz Schubert? Mit der Piano Sonata des Amerikaners ist Nina Tichman quasi aufgewachsen, da ihre Mutter bei Elliot Carter studiert hatte, und sie dieses Stück dadurch lieben und schätzen lernte. Und Franz Schubert – so bekennt sie freimütig – sein nun mal ihr Lieblingskomponist.

Im ersten Teil nun also die ambitionierte Piano Sonate, die sehr klar in der amerikanischen Tradition eines Charles Ives und Aron Copland wurzelt. Dabei stellt sie enorme technische und musikalische Anforderungen an den Interpreten, die Nina Tichman souverän meisterte. In jedem Ton war die tiefe Verbundenheit zu spüren, auch wenn das zweisätzige Werk trotz seiner Jazz-Anklänge nicht unbedingt als eingängig zu bezeichnen ist. Neben der technischen Perfektion berührte Tichmans emotionale Identifikation mit dem Werk.

Die Ausführung der späten A-dur Sonate (D.959) von Franz Schubert nach der Pause kam dann einer Sternstunde mit hohen Gänsehautfaktor gleich. Insbesondere der langsame Satz mit seinem Blick in den Abgrund im von Schubert als wilde Phantasie gestalteten Mittelteil ließ einen erschaudern. Fast gallig wirkte da das leichtgewichtige Scherzo im Anschluss. Und erst mit dem ausladenden Finale führte Nina Tichman diese gewichtige Sonate zu einem glänzenden, dabei völlig unsentimentalen Ende.

Eine vielversprechendere Eröffnung hätte man sich für die neue Konzertreihe nicht wünschen können, die im April und Juni 2014 mit Klavierabenden von Florian Noack und dem kanadischen Ausnahmepianisten Marc-André Harmelin vorgesetzt wird.

Karten für diese Konzerte können unter ƒ aix_piano@mrische.de reserviert werden.

Der Sendetermin für das Konzert: Donnerstag, 9. Januar 2014, 20:05 Uhr, WDR 3

Aufführungsort: Konzertsaal der Hochschule in Aachen | 11. Oktober 2013


Lieder-Matinée | »Sag, welch wunderbare Träume«

Lieder und Briefe von Richard Wagner, Mathilde Wesendonck, Gustav und Alma Mahler

Lieber-Matinée mit Marion Eckstein (Mezzosopran) und Prof. Herbert Görtz (Klavier)
Einführung: Thomas Basten

Benefizkonzert in Kooperation mit dem Rotary-Club Aachen-Nordkreis

Aufführungsort: Konzertsaal der Hochschule in Aachen | 3. Oktober 2013

»Mit Liedern begeistern und gleichzeitig helfen« AZ Nummer 233 vom 8.10.2013
Autor: Gerhard W. Kluth ƒ Presselink

Johann Lütter – Zwischen Tradition und Moderne

Ein Konzert der Johann-Lütter-Stiftung

Das Konzert zeichnete ein Portrait des rheinischen Komponisten Johann Lütter, der – 1913 in Würselen geboren – durch sein Schaffen als Musiker und Komponist die Region seiner Heimat im 20. Jahrhundert prägte. Dorothee Broichhausen, Dozentin der Hochschule für Musik und Tanz am Standort Aachen, hat eine CD mit Werken Johann Lütters eingespielt, die in diesem Rahmenvorgestellt wurde.

Gesang: Maria Regina Heyne
Flöte: Christiane Dénes
Konzeption und Klavier: Dorothee Broichhausen

In Kooperation mit der HfMT Köln | Standort Aachen

Aufführungsort: Konzertsaal der Hochschule in Aachen | 15. September 2013

ƒ www.johann-luetter-stiftung.de


Chorkonzert in Schloss Rahe

Johannes Brahms | Zigeunerlieder für Chor und Klavier
Kodály, Bardos u.a. | Werke für a-capella-Gesang

Ausführende: Ars cantandi | Chor der Musikschule Aachen
Chor der Hochschule für Musik und Tanz Köln | Standort Aachen
Leitung: Hermann Godland

Aufführungsort: Schloss Rahe, Aachen | Juni 2013

Matinee zur Karlspreisverleihung

Verleihung des Internationalen Karlspreises 2013 an
die Präsidentin der Republik Litauen Dr. Dalia Grybauskaite

Nach der Lesung »Deutschland. Ein Wintermärchen« 2012 stellte Herbert Görtz, geschäftsführender Direktor der Hochschule für Musik und Tanz am Standort Aachen, nunmehr eine literarische Reise entlang Deutschlands Grenzen vor. Dazu erklang Klaviermusik aus den angrenzenden Nachbarländern Österreich (Mozart), Polen (Chopin) und Frankreich (Debussy).

Aufführungsort: Konzertsaal der Hochschule in Aachen | April 2013

Chorkonzert | Johann Sebastian Bach

Weihnachtsoratorium BMV 248, I – III
Kantate »Christe. Ätzet diesen Tag« BMV 63

Ausführende: Ars cantandi | Chor der Musikschule Aachen

Chor, Solisten und Kammerorchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln | Standort Aachen
Leitung: Herbert Görtz, Hermann Godland

Eine Kooperation mit den Lions-Clubs Würselen

Aufführungsorte: St. Michael in Burtscheid, St. Pius X in Würselen | Januar 2013

»Talente mit Potential« AZ Nummer 17 vom 21.1.2013
Autor: Pedro Obiera ƒ Presselink

© Förderverein der Musikhochschule in Aachen e.V.