»Das ist das
   einzig Wahre.«

Elo Tammsalu | Sängerin

Rappresentatione di Anima e di Corpo | Emilio de Cavalieri | 2008
Hauptpfarrkirche St. Paul Aachen

Archiv | Specials 2015

CHORKONZERT – Mozart & Haydn | 25. & 26.01.15

Wolfgang Amadeus Mozart | Vesperae solennes de confessore KV 339
Joseph Haydn | Nelson-Messe (Missa in angustiis) Hob. XXII: 11

Nuria Vinals-Robira, Sopran | Yeon Jin Lee, Sopran
Lisa Solovyova, Sopran | Melina Knauss, Sopran
Alice Lackner, Mezzosopran | Coline Dutilleul, Mezzosopran
Tobis Glagau, Tenor | Soon-Wok Ka, Tenor
Fabio Lesuisse, Bariton | Bojan Di, Bass-Bariton
Ars Cantandi, Chor der Musikschule der Sadt Aachen
Chor und Kammerorchester der Hochschule für Musik und Tanz | Standort Aachen
Leitung: Prof. Herbert Görtz (25.01.), Hermann Godland (26.01.)

25.01.15 | Kirche St. Pius X, Würselen |
In Kooperation mit den Lions-Clubs Würselen und Eschweiler-Stolberg
26.01.15 | St. Johann-Baptist, Aachen Burtscheid

Pedro Obiera schrieb über das Konzert in Aachen  ƒ Presselink

aix_piano: Klavierabend mit Benyamin Nuss | 30.01.15

Im zweiten Konzert der Reihe aix_piano legte der junge Aachener Pianist Benyamin Nuss zunächst mit Werken von Villa-Lobos und Ginastera den Fokus auf Südamerika. Nach der Pause leitete Benyamin Nuss mit Debussys »Estampes« auf eigene Kompositionen über und spielte zum Schluss die berühmt-berüchtigte Fantasie »Islamey« von Balakirew, die im 19. Jahrhundert als das schwerste aller Klavierstücke galt.

Benyamin Nuss ist Student unserer Hochschule in der Klasse Prof. Ilja Scheps, ist Vertragskünstler der Deutschen Grammophon und hat mit seinen CDs »Benyamin Nuss plays Uematsu« sowie »Benyamin Nuss EXOTICA« Aufsehen erregt.

Thomas Beaujean schrieb über das Konzert in der Aachener Zeitung ƒ Presselink

aix_piano ist eine Kooperation der HfMT Köln mit WDR3. Alle Konzerte werden von WDR3 mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt. Die Künstlerische Leitung von aix_piano hat der Pianist Michael Rische. Über seine Arbeit als Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Abteilung Aachen gab Michael Rische in der Aachener Zeitung im November 2015 in einem Interview mit Alexander Barth ausführlich Auskunft.
Bericht in der Aachener Zeitung | 2.11.2015 ƒ Presselink

aix_piano: Tzimon Barto spielt Bachs »Goldberg-Variationen« | 19.06.15

Mit Tzimon Barto war auch zum Ende der zweiten Spielzeit von aix_piano einer der Weltstars unter den Pianisten im Konzertsaal der Hochschule zu Gast.
Der amerikanische Pianist widmete sich mit Johann Sebastian Bachs »Goldberg-Variationen« BWV 988 einem Höhepunkt barocker Variationskunst und einem der überragenden Werke für Tasteninstrumente schlechthin. Seinen internationalen Durchbruch hatte Tzimon Barto Mitte der 80er Jahre, als er auf Einladung Herbert von Karajans im Wiener Musikverein und bei den Salzburger Festspielen auftrat.
Seither ist er mit den großen Orchestern, bei internationalen Festspielen und in den Konzertsälen der Welt zu hören. Regelmäßig arbeitet Barto mit dem Dirigenten Christoph Eschenbach zusammen, unter dessen Leitung er gemeinsam mit dem Schleswig-Holstein-Festival Orchester jüngst eine CD mit Paganini-Variationen von Liszt, Brahms, Lutoslawski und Rachmaninov veröffentlichte.

Aachener Zeitung – Stadt / Kultur / Seite 11 – Montag, 22. Juni 2015

Noten dienen als sehr persönlicher Umgang mit den Stücken

Fragwürdiger Interpretationsansatz von Klavier-Star Tsimon Barto beim Konzert in der Reihe „Aix Piano“. Willkürlicher Stil.

Von Thomas Beaujean

Aachen. Mit dem US-Amerikaner Tsimon Barto konnte Michael Rische, der künstlerische Leiter der Reihe „Aix Piano“, einen äußerst prominenten Vertreter seiner Zunft präsentieren, der vor etlichen Jahren schon einmal in der Reihe der Meisterkonzerte in Aachen zu hören war. So war es kaum verwunderlich, dass der Kammermusiksaal der Musikhochschule Aachen dem Ansturm der Interessenten kaum gewachsen war. Barto spielte mit einer Ausnahme ausschließlich Musik des 18. Jahrhunderts. Dass er dabei nicht den Klang eines Cembalos zu imitieren versucht, sondern die klanglichen Möglichkeiten eines modernen Konzertflügels voll ausreizt, ist sicherlich legitim. Dass ihn allerdings stilistische Belange dieser Epoche überhaupt nicht zu interessieren scheinen, ist da schon fragwürdiger. Vier Suitensätze von Jean-Philippe Rameau bildeten den Anfang. Und hier schon zeigte sich Bartos Interpretationsansatz in aller Deutlichkeit: Die Notenvorlage dient ihm als Grundlage eines sehr persönlichen, um nicht zu sagen höchst subjektiven Umgangs mit der Materie. Temponahme, Dynamik, Artikulation und Phrasierung werden in geradezu willkürlicher Weise innerhalb kürzester Passagen verändert, was zu einer völligen Verunklarung der kompositorischen Strukturen führt. Zudem spart Barto nicht an einem ausgiebigen Pedalgebrauch. Joseph Haydns Sonate As-Dur Hob. XVI/46 erging es vor allem im Adagio-Mittelsatz nicht viel besser. Da werden Tempi in einer Weise zerdehnt, wie man sie selbst bei Chopin anrüchig finden würde. Einzig das Presto-Finale fand eine spritzige und stilistisch angemessene Wiedergabe.

Nach diesen Erfahrungen des ersten Teils bestätigten sich die Befürchtungen von Bartos Konzeption von Bachs Goldberg-Variationen, die er in einer Klavierfassung von Ferruccio Busoni vorstellte. Vor allem die langsamen Variationen wurden in säuselndem Pianissimo in unendlich langsamen Tempi zelebriert. Da er auch bei einigen von Busoni vorgeschriebenen Oktavverdopplungen ordentlich zulangte und somit klanglich extreme Kontraste setzte, kam der Variationenfolge die kompositorische Stringenz abhanden. Den stilistischen Kontrapunkt setzte Barto mit dem Preisträgerstück des Barto-Preises von 2014 „Tres recuerdos des cielo“ von Daniele Gasparini, einem permanent auf emotionalen und dynamischen Hochtouren laufenden, motivisch stark aufgesplitterten Werk, das in Barto einen souveränen Interpreten fand, der die hohen spieltechnischen Anforderungen problemlos meisterte. Nach den Bach-Variationen am Schluss gab es enthusiastischen Beifall.

aix_piano: Auftakt zur 3. Saison | Michael Rische | 06.11.15

Prof. Michael Rische, Initiator und Künstlerischer Leiter der Reihe aix_piano, eröffnete die dritte Saison der Konzertreihe aix_piano mit dem Komponisten, dessen Klavierkonzerte er in der jüngeren Vergangenheit wieder in die internationale Öffentlichkeit gespielt hat: Carl Philipp Emanuel Bach.

Gemeinsam mit dem Leipziger Kammerorchester unter der Leitung von Morten Schult-Jensen veröffentlichte Rische seit 2011 drei CDs mit Klavierkonzerten von C. P. Emanuel Bach, die international starke Beachtung fanden. Insgesamt blickt Michael Rische auf eine Diskographie von 17 Einspielungen, die die große Vielfalt und Risches Interesse an pianistischen Entdeckungen jenseits des eingeübten Klassikbetriebes dokumentieren. Auch mit seiner Konzertreihe aix_piano, die Michael Rische seit 2013 gemeinsam mit dem WDR in der HfMT durchführt, legt er den Fokus auf eine Programmgestaltung jenseits des Mainstreams.

Das Programm:
C. Ph. E. Bach | Concerto C-Dur Wq. 112/1 für piano solo
Joseph Haydn | Sonate g-Moll
Ludwig van Beethoven | Fantasie
Maurice Ravel | Gaspard de la nuit

aix_piano ist eine Kooperation der HfMT Köln, Standort Aachen mit WDR3. Das Konzert wurde mitgeschnitten und im Rahmen der Sendung WDR3Konzert ausgestrahlt.

Pedro Obiera schrieb über das Konzert in der Aachener Zeitung ƒ Presselink

SINFONIEKONZERT | Krönungssaal im Aachener Rathaus | 08.11.15

Carl Maria von Weber | Ouvertüre zu Euryanthe
Ludwig van Beethoven | Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur
Claude Debussy | Danse sacrée et Danse profane
Igor Strawinsky | Der Feuervogel (Suite für Orchester 1919)

Klavier | Young-Kyung Song, Klasse Prof. Ilja Scheps
Harfe | Marie-Claire Junke
Orchester der Standorte Aachen und Wuppertal der HfMT Köln
Leitung: Prof. Herbert Görtz

Schon seit vielen Jahren Tradtion: Die Sinfoniekonzerte im Krönungssaal des Aachener Rathauses sind Veranstaltungen von Accordate e. V. in Kooperation mit der HfMT Köln | Standort Aachen

Alle Jahre wieder… | Weihnachtskonzert | 06.12.15

»Alle Jahre wieder…« – unter diesem Motto steht das Weihnachtskonzert in der Hochschule für Musik in Aachen.

Studierende der Hochschule singen und spielen immer am 2. Advent Musik zur Zeit und laden im Anschluss zu Glühwein und Gebäck ins Foyer der Hochschule. Alle Besucher und Teilnehmer sind eingeladen, einen kleinen Beitrag zu Gunsten der Aachener Nele und Hanns Bittmann Stiftung zu leisten.

Eine Veranstaltung der ƒ Nele und Hanns Bittmann Stiftung mit Unterstützung der HfMT Köln | Standort Aachen

Bericht in der Aachener Zeitung | 7.12.2015 ƒ Presselink

© Förderverein der Musikhochschule in Aachen e.V.